Friedrich Jacob Kraemer legte 1891 mit seiner Gründung seines Juwelier- und Uhren-Geschäfts den Grundstein für ein heute bestehendes Unternehmen, welches durch die Einzigartigkeit seiner Zeitmesser begeistert. Gerd Hofer begründete mit seinem Einstieg in das Familienunternehmen im Jahr 1956 die vierte Generation und brachte es durch seine Leidenschaft zur Uhrmacherei zum Mitarbeiter von Milus, einer bekannten schweizer Uhrenmarke. Durch sein aufstrebendes Arbeiten gelang ihm die zusätzliche Vertretung der schweizer Marken Kelek, Hebdomas und Revue-Thommen. Erst 1993 übernahm er gemeinsam mit seiner Frau die Uhrenmarke NIVREL, deren Wurzeln zusammen mit denen des Saarbrücker Unternehmens heute die Verpflichtung des Unternehmens darstellen.
Die Verschmelzung feinster Uhrmacherkunst mit dem Goldschmiedehandwerk schaffen heute mechanische Komplikationen mit schweizer Werken, deren Ausführung und Veredelung nach seinesgleichen sucht. Nun stellt das Haus zum Jahresende 2009 ein neues Modell aus der Reihe Répétition Squelette vor und verhilft damit einer verfeinerten Variante des Modells „Arcarde“ das Licht der Welt zu erblicken. Die nun zur Edition Piéce Unique gehörende Armbanduhr erlaubt durch die nahezu vollständige Skelettierung dem Betrachter, seinen Blick auf dem Repetitionsmechanismus ruhen zu lassen, dessen Werksteile sich in ihrer Faszination durch handgravierte Verzierungen und Verschönerungen gegenseitig zu übertreffen versuchen. Je nach Ausführung darf sich der Besitzer der „Arcade“ unter anderem an in geschwungenen Mustern skelettierten Brücken, Gravierungen oder an Diamanten besetzten Details erfreuen.
Die Hommage der Reihe geht eindeutig an eines der ältesten Handwerke in Deutschland. Fast vergessen versuchen die Modelle der Répétition Squelette die Kunst des Gravierens und Guillochierens wieder in das Bewusstsein der Menschen zu rücken. Als absolute Augenweide darf das geschmackvolle Extra des Hauses NIVREL bezeichnet werden, welches die Flanken der „Arcarde“ ziert. Nachdem sowohl der NIVREL-Schriftzug wie auch keltische Ornamente aus dem 18. kt Roségoldgehäuse heraus graviert wurden, dient ein Kaltemaille-Lack mit halbtransparenten Eigenschaften zum Auffüllen der Gravur. Durch den purpurroten Farbton entsteht neben einem wunderschönen Farbspiel ebenfalls eine zeitlos schöne Verwirklichung von Kreativität und Ehrerbietung.